Tolkien

22.07.2019: 20:30

23.07.2019: 15:00,17:45,20:30

24.07.2019: 17:45

Genre: Drama/Biographie (USA 2019)
Länge: 111 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Regie: Dome Karukoski
Darsteller: Nicholas Hoult,
Lily Collins, Colm Meaney

Der Film TOLKIEN erzählt von den prägenden Jahren im Leben des berühmten Autors, als er während seiner Schulzeit Freundschaft, Mut und Inspiration in einer Gruppe gleichgesinnter Schüler fand. Wie er fühlten sie sich alle zur Schriftstellerei und Kunst hingezogen. Während sie gemeinsam aufwuchsen, vertiefte sich ihre Verbundenheit, sie erlebten die erste Liebe und überstanden Schicksalsschläge gemeinsam. Die Freunde waren Zeugen Tolkiens leidenschaftlicher Liebesgeschichte mit seiner späteren Ehefrau Edith Bratt und erlebten den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der ihre Gemeinschaft zerstörte. All diese Erfahrungen inspirierten Tolkien später zu seinen berühmten Mittelerde-Romanen.

Als J.R.R. Tolkiens Buch Der Hobbit veröffentlicht wurde, war der Roman eine Sensation, der sich rasend schnell weltweit verkaufte und im letzten Jahrhundert das Fantasy-Abenteuergenre im Alleingang dominierte. Der ‚Tolkien-Effekt‘ findet sich überall wieder, in der Literatur, im Fernsehen und in Filmen. In so noch nie zuvor erzählten Geschichten schuf Tolkien Welten voller Zauberer, Hobbits, Drachen und mythischer Wesen, die von den besten Seiten in uns erzählen: von unserer Liebe zu Abenteuern, unserer Bereitschaft, uns für andere zu opfern, unseren Hoffnungen auf das Gute, um das Böse zu besiegen und von der Kraft, die wir durch wahre Freundschaft erfahren.
Nun kommt mit TOLKIEN eine Geschichte ins Kino, die erzählt, wie der junge Tolkien von einem einsamen Waisenkind zu einem der größten Geschichtenerzähler aller Zeiten wurde. Sein Leben ist selbst eine berührende Geschichte über die Kraft der Fantasie, die Verbundenheit einer eingeschworenen Gemeinschaft und die Macht der Freundschaft und Liebe, die auch den Krieg überstand.
Nicholas Hoult (THE FAVOURITE („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“, 2018), MAD MAX: FURY ROAD („Mad Max: Fury Road“, 2015), X-MEN: APOCALYPSE (2016)) spielt John Ronald Reuel Tolkien als jungen Studenten und Soldaten, lange bevor Der Hobbit 1937 veröffentlicht wurde. Tolkien wuchs bei seiner fantasievollen Mutter auf, die ihn liebevoll umsorgte, bis sie unter tragischen Umständen starb, als er erst zwölf Jahre alt war. Verlassen und auf sich selbst gestellt musste er nun seinen eigenen Weg in ein unsicheres Leben finden. Doch alles änderte sich, als er sich einer Gruppe von Mitschülern, die Außenseiter wie er waren, anschloss. Sie waren rebellisch, hatten künstlerische Ambitionen, wollten die Welt verändern und gründeten einen Geheimbund. In dieser Gruppe fand er Rückhalt und unverbrüchliche Freundschaften, sie waren seine Rettung in den dunklen Zeiten des Krieges, gaben ihm den Mut an seiner verbotenen Liebe festzuhalten und inspirierten ihn, seine phantastischen Sagen niederzuschreiben.
TOLKIEN-Regisseur Dome Karukoski hofft, dass es ihm gelungen ist, die Entwicklung des jungen Tolkien richtig umzusetzen. „Ich bin seit meinem zwölften Lebensjahr ein Tolkien-Fan, also war es wichtig für mich, all die Emotionen, die ich beim Lesen seiner Bücher hatte, in diesen Film einfließen zu lassen“, sagt Karukoski. „TOLKIEN ist eine magische Geschichte über Liebe und Freundschaft. Es ist die Geschichte eines verwaisten Jungen, der eine Gemeinschaft findet, in den Krieg zieht und dann die eine Frau entdeckt, die er für alle Ewigkeit lieben wird. Gleichzeitig geht es darum, wie Tolkien zu seiner schöpferischen Brillanz inspiriert wurde, und dass all diese Aspekte seines Lebens – Freundschaft, Krieg und Liebe – in seine unglaublich lebendigen Fantasiewelten einflossen.“
Hoult freute sich sehr, eine Seite von Tolkien kennenzulernen, die ihm nicht bekannt war: „Obwohl ich Tolkiens Romane seit meiner Kindheit liebe, wusste ich nichts von seinem frühen Leben und was ich jetzt über ihn gelernt habe, ist absolut faszinierend. Ich hatte keine Ahnung von seinen persönlichen Verlusten, seinen Schicksalsschlägen in Sachen Liebe und wusste nichts von den Schrecken, die er während des Krieges erlebte. Und auch über diese Gemeinschaft von Freunden, die ihm so viel bedeutete, war mit nichts bekannt. Ich wusste nichts von seiner großen Liebe, die er fand und wieder verlor und von dem Kampf, den er um diese Liebe ausgefochten hat. Ich liebe Domes Herangehensweise an die Geschichte und die Idee, dass Tolkien durch jede dieser positiven und negativen Erfahrungen „seine“ Stimme fand, um die Geschichten zu erschaffen, für die wir so lieben.“