BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU

27.05.2019: 20:30

28.05.2019: 15:00,17:45,20:30

29.05.2019: 17:45

Genre: Drama (CO/DK/MEX 2018)
Länge: 125 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Regie: Ciro Guerra
Darsteller: Carmiña Martínez,
Natalia Reyes, José Acosta,
Jhon Narváez

Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird.
Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt, und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden. Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel.


In BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego in beeindruckenden und surrealen Bildern eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayuu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden. Damit gelingt Guerra, der mit DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE für den Oscar® nominiert war, erneut ein kraftvolles und poetisches Meisterwerk. BIRDS OF PASSAGE – DAS GRÜNE GOLD DER WAYUU war der Eröffnungsfilm der „Quinzaine des Réalisateurs“ auf dem Cannes Filmfestival 2018. BIRDS OF PASSAGE stand auf der Shortlist für den Oscar® in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“.

Statement der Regisseure

„Ein Film über Geister und Gangster.
Ein Familienfilm, die Geschichte starker, intuitiver, unverwüstlicher und mächtiger Frauen, die Zuhause auf ihre ohnmächtigen, impulsiven, ängstlichen Männer warten. Sie reden, sie verhandeln, sie laufen umher.
Intuition versus Vernunft, Unschuld versus Rache, Versprochenes versus Ehre.
Sie erzählen alle eine große Tragödie, durch die wir für immer verflucht sind. Das große Tabu, über das wir nicht sprechen dürfen.
Diesmal ausnahmsweise auf eine intime und persönliche Art und Weise erzählt. Unsere eigene Art und Weise. Diese leichte Brise, von der man gedacht hatte, sie würde Erfrischung bringen, aber zu einem wütenden Sturm wurde, hat uns das wahre Gesicht des Kapitalismus gezeigt, seine reinste Form.
Unser Jayeechi, unser Lied, das die Vögel erzählt haben.“

Cristina Gallego/Ciro Guerra